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Die wohl kürzesten Motorrad-Rennen gibt es bei den Drag-Bikes. Je nach Klasse und Streckenlänge sind die Beschleunigungsduelle schon nach weniger als 3 Sekunden zu Ende. Dragster haben ihren Ursprung in den USA. Das wird schon bei den klassischen Renndistanzen deutlich. Die betragen eine Viertel- (402,25 m) oder eine Achtelmeile (201,13 m) und gehen immer schnurstracks geradeaus.
Trotz einer schier unüberschaubaren Vielzahl von Leistungsklassen und Typendifferenzierungen blicken auch Dragster-Neulinge beim Austragungsmodus schnell durch: Wer nach dem Aufleuchten des Grünlichts am Ampelbaum mit seinem Power-Bike zuerst die Minidistanz hinter sich gebracht hat, kommt eine Runde weiter.
Mindestens genauso wichtig wie die Power des eingesetzten Motors ist für richtige Drag-Bike-Fans die Lackierung des sorgsam gepflegten Geräts. Wahre Airbrush-Kunstwerke sind auf vielen Tanks der aufgemotzten Maschinen zu sehen. Aber auch Besitzer von ganz normalen Straßenmaschinen können beim Drag-Bike-Sport mitmachen. Dank des flexiblen DMSB-Lizenzsystems können auch spontan entschlossene Einsteiger mal probehalber das besondere Beschleunigungsfeeling verspüren, einfach am Veranstaltungsort das Nenngeld entrichten, eine Tageslizenz lösen und das Bike der Technischen Abnahme vorführen.
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