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Wer gerne Fußball spielt und Motorrad fährt, muss das eine nicht tun, ohne das andere zu lassen. Motoball heißt die Disziplin, die beides vereint. Ähnlich wie beim Fußball, gilt es auch beim Motoball, das runde, etwa 40 Zentimeter große, bis zu 1,2 Kilo schwere Leder möglichst oft im gegnerischen Tor zu versenken. Allerdings laufen die vier Feldspieler einer Mannschaft nicht in Fußballschuhen über den Platz, sondern sitzen auf 250-Kubik-Zwei-Gang-Maschinen und beschleunigen im 80-Kilometer-Tempo vom Steilpass zur nächsten Quervorlage. Geschossen wird mit allem, was sich gerade anbietet. Mal mit dem Vorderrad, mal mit der hinteren Schwinge, vor allem aber mit dem Fuß, weshalb talentierte Kicker normalerweise auch motorisiert eine gute Figur machen.
Insgesamt acht Feldspieler, zwei Mechaniker und ein Mannschaftsleiter bilden ein Team, das dazu drei Reservespieler im Fahrerlager auf Abruf hat. Ein Spiel der Motoball Bundesliga dauert vier mal zwanzig Minuten und wird von drei 10-minütigen Pausen unterbrochen. Die im Motoball engagierten Vereine stellen ihren Mitgliedern normalerweise die benötigten Motorräder zur Verfügung und sind in jedem Fall die richtige Anlaufstelle für interessierte Neulinge.
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