Sportliche Motorradfahrer die sich mit ihresgleichen messen wollen, ohne gleich bei wettkampfähnlichen Veranstaltungen zu starten, finden im Tourensport eine reizvolle Alternative, denn hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die zurückgelegte Strecke. Mitmachen kann jeder, der ein für den Straßenverkehr zugelassenes Zwei- oder Dreirad fährt, einen Führerschein besitzt und beim DMSB für wenig Geld einen Tourensport-Ausweis gelöst hat.
Ob mit der Solo-Maschine, dem Gespann, dem Roller oder mit einem Moped: Die Teilnehmer fahren zu verschiedenen nationalen und internationalen Motorradtreffs. Mindestens fünf der insgesamt etwa 20 ausgeschriebenen Veranstaltungen müssen die Tourer besuchen, wenn sie in der Jahreswertung der Deutschen Tourensport-Meisterschaft auftauchen wollen. Dabei gibt es für jeden Anreisekilometer Punkte, die nicht nur für die Platzierung in der Meisterschaft, sondern auch für das Erreichen der verschiedenen Tourensport-Abzeichen zählen. Höhepunkte einer Tourensport- Saison sind Veranstaltungen wie die Rallye FIM, bei der sich gelegentlich bis zu 2.000 Biker aus 30 Ländern treffen.
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