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Motorsport ist nicht gleich Rennsport. Beim Trial fahren die Aktiven ohne nennenswerten Zeitdruck über die Piste und liefern sich trotzdem enge Zweikämpfe. Dabei wird allerdings nicht ausgebremst und schon gar nicht Windschatten gefahren. Beim Trial gilt es nämlich, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren, einen Hindernisparcours (Sektionen) zu überwinden. Der Trialsport verlangt die größte Fahrzeugbeherrschung im Motorradsport und absolute Konzentration. Nicht selten gilt es bei internationalen Wettbewerben auf kleinstem Raum aus luftiger Höhe zu landen, um nach einem 180-Grad-Turn an einer senkrechten Wand emporzusteigen. Diese sportlichen Anforderungen waren 2005 der Grund das mit Trial zum zweiten Mal in der Geschichte eine Motorsportdisziplin zu den World Games, den nicht-olympischen Spielen, eingeladen wurde.
Trial ist aber auch jene Disziplin, die Einsteigern den Anfang besonders leicht macht. Das beginnt bereits bei der Anschaffung des Motorrads, das mit etwas Glück schon für weniger als 1.000 Euro gebraucht zu haben ist und nur selten nach teuren Ersatzteilen verlangt.
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